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Beim Kauf von verschleißfesten Oberflächenbeschichtungen sind einige Punkte zu beachten.

15.05.2024

Größe

Zunächst wird die Größe der gesamten Platte geprüft. Die Platten sind in der Regel mit der Plattennummer, den Abmessungen und den Schweißspezifikationen gekennzeichnet. Anschließend wird geprüft, ob die Schweißnähte gleichmäßig sind. Ungleichmäßige Schweißnähte und Abweichungen von mehr als 5 mm führen in der Regel zu fehlerhaften Produkten, mit Ausnahme der letzten Schweißnaht des Schweißgeräts. Darüber hinaus müssen die Schweißspezifikationen den Anforderungen entsprechen, andernfalls gelten die Produkte als fehlerhaft.

Dicke und Ebenheit

Unterschiedliche Spezifikationen für verschleißfeste Oberflächenbeschichtungen erfordern unterschiedliche Dickennormen. Die Dicke wird in der Mitte der Schweißnaht gemessen, und der Mittelwert aus fünf Messungen wird ermittelt. Eine durchschnittliche Dickentoleranz von 0 bis 0,7 mm gilt als optimal, während eine Toleranz von über 1 mm in der Regel zu fehlerhaften Produkten führt.

Oberflächenbildung

Bei der Oberflächenbearbeitung sind weitere Details zu beachten. Zunächst ist zu prüfen, ob Vertiefungen vorhanden sind (Vertiefungen mit einem Durchmesser von mehr als 4 mm und einer Tiefe von mehr als 2 mm gelten als Vertiefungen). Falls eine Vertiefung repariert wurde, sollte die Reparaturstelle idealerweise 20 mm x 20 mm groß sein. Zweitens ist die Schweißnahtoberfläche zu untersuchen. Dabei ist auf Poren (Löcher in der Verschleißschutzschicht, die aufgrund unzureichender Gasleckage nicht mit Schmelze gefüllt wurden) zu achten. Fehler beim Schweißen (z. B. durch zu geringen Strom oder fehlerhaften Schweißdraht), Lichtbogenunterbrechungen und andere Probleme können ebenfalls auftreten. Drittens ist die Verbindung zwischen Substrat und Verschleißschutzschicht zu prüfen. Große Abplatzungen der Verschleißschutzschicht, große Poren an der Verbindungsstelle zwischen Verschleißschutzschicht und Substrat, Risse im Substrat nach dem Schweißen, Schweißleckagen und andere Probleme führen in der Regel zu unqualifizierten Produkten.

Härte und chemische Zusammensetzung

Mit bloßem Auge, Messschieber und anderen Werkzeugen lässt sich der Zustand von Verschleißplatten grob beurteilen. Härte und chemische Zusammensetzung erfordern jedoch professionelle Messgeräte. Die chemische Zusammensetzung von verschleißfesten Oberflächenbeschichtungen variiert je nach Anwendung und Spezifikation sowie den Forschungs- und Entwicklungskapazitäten und Produktionsprozessen der jeweiligen Hersteller. Die Härte (HRC) von herkömmlichen Verschleißplatten sollte mindestens 55 betragen.